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Das Theaterspiel

Rollenspiel aus der großen Märchenschatztruhe

„Die Kinder haben das heute ganz toll gemacht“, lobt Petra Dieseldorff von den Ellhofener Theaterfinken die anwesenden Ferienkinder. Beim Feriennachmittag im Bürgerhaus zeigte sich so manches junge Nachwuchstalent.

Theater, Theater der Vorhang geht auf! Hubert Ruff, der sich bei den Theaterfinken als Stückeschreiber und Regisseur zeigt, gibt den Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 11 Jahren zur Begrüßung einen Einblick in die Theaterwelt. „Vom Manuskript des Theaterstücks bis hin zu den Darstellern auf der Bühne. Ein Theaterstück bedarf einer großen Vorbereitungszeit“, informiert er die Kinder.

Zahlreiche Requisiten die beim Theaterspiel benötigt werden, hatten die Veranstalter mit ins Bürgerhaus gebracht. Bunte Tücher, Krawatten, Perücken, Handtaschen, Frauen- und Männerhüte. Dazu gab es eine große Auswahl an Märchenbüchern, aus der sich die Ferienkinder ihre Theaterrolle selbst heraussuchen konnten. Mit eigenem Wortschatz versuchten sie die für sich ausgewählte Geschichte in kurzweiliger Form zu interpretieren. „Man hat gesehen, wie kreativ Kinder sein können“, meint Petra Dieseldorff, die selbst seit vielen Jahren für die Theaterfinken auf der Bühne steht.

Das für die Kinder beim Theaterspiel eine gute Maske wichtig ist, das war beim Gesichter-Schminken mit Simone Posovszky-Timm zu spüren. „Die Kids wollen nicht einfach nur bemalt werden. Die haben ihre ganz eigenen Wünsche“, sagt sie. Mit Aqua-Schminke malt sie dabei wahre Kunstwerke auf die Gesichter der Kinder. Sophie zeigt sich mit angriffslustigem Leopardengesicht. Lisa schleicht als Schneekatze durch den Raum, während Evelin sich als Schmusekatze zeigt.

„Es war zwar eine kleine Gruppe mit Ferienkindern die wir heute begrüßen konnten, doch es hat Riesenspaß gemacht. Einige der Kinder haben ihr Schauspieltalent gezeigt. Vielleicht können wir ja auch einmal ein Theaterstück mit ganz jungen Talenten auf die Bühne bringen“, resümierte Hubert Ruff den kurzweiligen Theaternachmittag.  Vesper und Getränke sorgten dafür, dass auch das leibliche Wohl der vielleicht künftigen Theaterstars nicht zu kurz kam.
(kre)