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Töpfern in der Hasenmühle

Ferienprogramm mit der Katholischen Kirchengemeinde Ellhofen

Das Handwerk und die Kunst der Töpferei lernten 21 Ferienkinder aus Ellhofen in der Weinsberger Hasenmühle kennen. Unter der fachgerechten Anleitung von Maja Donald-Blezinger gab es für die Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren Einblicke in die uralte Handwerkskunst.

Doch ehe es mit der Arbeit in der Werkstatt des Töpferzentrums losgehen konnte stand ein rund 45-minütiger Fußmarsch auf dem Programm. Von der Grundschule in Ellhofen aus ging es für die Kinder in Begleitung von Karin Hirth, Regina und Jonas Blum mit vollgepacktem Leiterwagen in Richtung Weibertreustadt.

Am Zielort angekommen hieß es raus aus den Wanderklamotten rein in die Schürzen und manchmal auch zu großen Malerhemden.

Der 12-jährige Justin Link war bereits das dritte Jahr bei einem Ferienprogrammnachmittag in der Töpfermühle dabei. „Ich finde es toll, wenn man mit Erde arbeiten kann. Tonmasse zu formen, das gefällt mir“, zeigte er sich als ein interessierter Teilnehmer.

Egal ob Windlicht, Tasse, Blumentopf oder Blumenampel, die Kinder zeigten sich mit Feuereifer bei der Arbeit. Joelina traute sich an ein ganz besonderes Vorhaben. „Das gibt ein Elefantengesicht“, sagte sie, während sie mit ihren Fingern kunstvoll einen Elefantenrüssel auf ihre Tasse formte. „Maja ist das gut so?“, immer wieder wurde Maja Donald-Blezinger von den Kindern um Rat gefragt.

Während sich die kreativen Handwerkskünstler in der wohlverdienten Pause mit Saitenwurst und Brötchen stärkten, wurde anhand einer Bilderschau ein interessanter Einblick in die Keramikmanuktur in Mühlhausen-Tairnbach gezeigt.

Aus grau wird blau, aus rot wird rot, aus grün wird grün. Das Anmalen der Tonkunstwerke stand an. „Eine Woche müssen die gefertigten Arbeiten noch trocknen. Dann werden sie glasiert und bei knapp über 1000 Grad gebrannt“, informierte Maja Donald-Blezinger.

Ein kurzweiliger Aufenthalt in der Weinsberger Hasenmühle neigte sich dem Ende zu. „Das war heute eine aufmerksame und disziplinierte Gruppe“, lobte Regina Blum die teilnehmenden Ferienkinder, die sich beim gemeinsamen Fußmarsch zurück in Richtung Heimat einiges über die uralte Handwerkskunst zu erzählen hatten. (kre)