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Experimenta

„Hoffentlich fängt die Schule bald wieder an“. Der Satz kam aus dem Radio. Im SWR. Von einer Kinderstimme! Sie kennen sicher den „kleinen Erziehungsratgeber“ (wenn nicht, hören sie rein; die Ironie liegt im Wahrheitsgehalt), der hier mal in seiner gewohnt pointierten Art Werbung für die experimenta macht. „Besser als Museum oder eine Radtour“. Na ja, wenn ich daran denke, mit 25 mir unbekannten Grundschülern gemischten Alters eine Radtour zu machen… Aber nichts gegen Museen. Moderne Museen sind immer auch zum Mitmachen. Nichts anderes ist die experimenta. Nur dass hier das Mitmachen im Mittelpunkt steht und der Entdeckergeist bei „Energie“, „Sprache“ und „Spiel“ voll ausgelebt werden kann.

In 20 Jahren
Die Großen dürfen auf eigene Faust durchs Haus streifen. Überall findet man sie in den nächsten Stunden. Und am Anfang ist es noch völlig ruhig (gehen sie in den Ferien m o r g e n s mit ihren Kindern in die experimenta; sie müssen nirgendwo warten!). Plötzlich findet man sich in einem Alterungssimulator wieder, der berechnen können will, wie das jetzige Konterfei in 20 Jahren aussehen wird. Der Schreck sitzt mir immer noch in den Knochen! Mittags muss man hier lange warten. An der nächsten Station tippen die Jungs ihren Namen auf einer Schreibmaschine. Allerdings in Blindenschrift. Wie geht das denn? Die Mitarbeiter der experimenta können natürlich viele Erläuterungen dazu geben. Staunend hören Finn, Robin, Arda und Noah zu. Nebenan trommelt Janica noch Zümra, Leona und Antonia zusammen, da das Modellauto mit vier getrennten Steuerungen für Gas, Bremse, rechts und links gelenkt werden muss. Jetzt Vollgas! Die Mädels sind nicht zimperlich… Das Auto hat die Crash-Tests bestanden.

Sonderausstellung Farben
Wollten Sie schon immer mal wissen, wie uns ein Hund sieht? Oder ein Fisch? Dann schauen Sie doch einfach durch die entsprechenden Köpfe… Oder es entsteht ein modernes Kunstwerk (vor allem modern..) durch Farbkanonen, mit denen Mira, Zoe, Larissa und Naomi die Drehscheibe bombardieren. Etwas dezenter wird diese Thematik mit den Farbkreiseln umgesetzt. Probieren Sie es aus: Teilen Sie die oben sichtbare Fläche eines Kreisels in Viertel auf und malen diese abwechselnd mit gelb und blau an. Dann drehen Sie so schnell wie möglich. Sie ahnen, was passiert?

Werkstätten
Während dessen wird in den Werkstätten heftig gearbeitet. Eine Zeitung entsteht. Valentino, Louis, Raul und Timm wissen schnell, wie sie sich am liebsten auf dem Titel der Heilbronner Stimme sehen wollen. Und hier bleibt das kein Traum: mit etwas Geschick am Computer, ein paar lustigen Ideen und den entsprechenden Fotos, die im angefügten Studio selbst geschossen werden, entsteht die Seite und wird flugs zum Drucker geschickt…  Nebenan werden in einer eigens dafür gestylten Plastikflasche kleine Taucher versenkt. Sobald man allerdings draufdrückt, taucht dieser wieder auf. Und wieder unter… Allerdings musste man vorher ganz genau nach Anleitung sechs Tropfen Wasser mit einer Pipette in den engen Flaschenhals eines fingernagelgroßen Fläschchens einfüllen und dieses vorsichtig kopfüber in eine mit Wasser gefüllte Flasche versenken... Wenn man da geschlampt hatte, ging es leider nicht. Nochmal von vorn. Diesmal aber genauer. Warum eigentlich? Simona, Mehlika, Nele, Annika, Alicia und Anisa konnten Benno fragen. Hier für die Erwachsenen: drückt man die äußere Flasche zusammen, erhöht sich der Druck in der mit Wasser gefüllten Flasche. Deshalb wird die Luft im kleinen Gefäß zusammengedrückt und es fließt mehr Wasser in dieses. Somit wird es schwerer und sinkt zu Boden. Läßt der Druck wieder nach, dehnt sich die Luft wieder aus, etwas Wasser wird wieder verdrängt und der wieder leichter gewordene „Taucher“ taucht wieder auf. Sooft Sie wollen… Physik ist schließlich ein dankbares Geschäft .

Zwischen Kranfahren und Tanzen
Simone ist mit den Jüngeren vor dem Spiegel hängengeblieben. Nicht irgendein Spiegel. Ein kurzer Dreh genügt, um sich mal lang und dünn, mal kurz, dick und bullig erscheinen zu lassen. Das ist beileibe nicht nur für Erwachsene eine spaßige Angelegenheit! Wo sind eigentlich Kimi und Lotta? Die beiden haben jedes Geschicklichkeitsspiel ausprobiert und wollen kurz vor Schluss auch noch schnell in den obersten Stock… Die großen Mädels sind dort nach Hip Hop und Break Dance ganz schön außer Atem!
Nach ein paar Stunden geht dann der Ausflug in die Experimenta wieder zu Ende. Der Experimenta-Bus bringt uns wieder zurück direkt nach Ellhofen, wo die Eltern schon warten. Lilly hat eine prima Idee für den Nachmittag: Papa, ich hab‘ doch das Eintrittsbändchen noch am Arm…

Vielen Dank an Simone und Benno!
Bis zum Geocachen Anfang September, ich freu mich schon!
Rainer Kopf