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Geocachen

Geocachen, der zweite Ferienprogrammpunkt des Elternbeirats der Grundschule

 

Was ist eigentlich „Geocachen“ (sprich: geokäschen)? Aha, Sie sind ein Muggel! Vor Ihnen muss man sich in Acht nehmen! Sonst durchkreuzen Sie noch (meist unwissentlich) die Pläne der Schatzsucher.

Aber Raul, Pascal, Arda, Jonas, Louis, Amelie, Magalie, Timm, Lilly, Lotta, Noah, Mona, Finn und Mattis werden nun auch darauf achten. Denn sie sind unter die Geocacher gegangen. „Geos“ (gr.), die Erde/die Welt, auf und mit deren Hilfe gesucht wird, und „cache“ (engl.), der Schatz, ergeben zusammen eine neue Art der Verbindung von Natur und Technik.

Koordinaten

Dazu hat es am Dienstag auf dem Ketzersberg zuerst mal anhand eines Globus eine kleine Einführung in die Welt der Koordinaten gegeben. Die Erde ist nördlich und südlich des Äquators in je 90 Breitengrade eingeteilt und westlich und östlich des Nullmeridians (ja, es gibt Neunjährige, die mit diesem Begriff etwas anfangen können!!) in je 180 Längengrade. Deshalb kann man jeden Punkt der Erde mit einer Angabe zum Breiten- und Längengrad angeben mit N (oder S) _ _ ° _ _._ _ _ und E (oder W) _ _ _° _ _._ _ _, wobei jeweils Grad, Minuten und Sekunden angegeben werden. Dabei wird englisch gesprochen, da die Bestimmung über das amerikanische GPS (generell positioning system) erfolgt. Die Ellhofener Schatzsucher bestimmten zunächst die Koordinaten am Ende der Tartanbahn: N 49°08.502 und E 009°19.954, da wir nördlich (North) und östlich (East) von Äquator bzw. Nullmeridian liegen.

Schätze aus dem Internet

Jetzt kommt das Internet ins Spiel. Hier organisieren viele verschiedene Geocacher (also Schatzsucher) Caches (also Schätze). Dazu verstecken sie eine kleine Dose (z.B. eine Filmdose; die Älteren unter uns kennen das noch J) und tragen die Koordinaten des Verstecks mit Namen im Internet ein (z.B. auf www.geocaching.com). Häufig ist auch eine nette Kleinigkeit in der Dose, die man dann herausnehmen und durch etwas Gleichwertiges, Mitgebrachtes ersetzen kann. So haben die Kinder den „Blick über Lehrensteinsfeld“ genauso gefunden wie „Welcome to Sülzbach“ oder „Woodstock reloaded“. Jetzt können sie mit wenigen Mausklicks unseren Weg nachvollziehen. Den „Freund des Höhlenbewohners“ haben wir allerdings umgangen, da die entsprechende Schwierigkeitsangabe keine Kindertauglichkeit signalisiert hat.

Das Gerät zeigt den Weg

Die Kinder haben die Geräte abwechselnd mitgetragen und wie gebannt den auf der Karte von der Richtung her vorgegebenen Weg verfolgt. Aber bitteschön nicht quer durch Felder oder Gärten. Da muss man öfters einige Phantasie walten lassen. Dabei sieht man auf freiem Feld jede Menge größere und kleinere Schätze der Natur. Und dann piepst es!! Wir sind in der Nähe! Jetzt noch den Maßstab verstellen, die Position möglichst genau bestimmen und suchen. Und suchen, und suchen… „Ich habs!!“  Ein Hinweis ist im Döschen: ein weiterer (süßer) Schatz in einer Tüte in der Nähe (o.k., ich hab die typische Geocaching-Logik motivationspsychologisch etwas abgewandelt…).

Schatz auf dem Schulhof

Langsam geht es zurück nach Ellhofen. Ein letzter Schatz auf dem Schulhof. Inzwischen sind die Kinder Profis im schnellen Finden. Wir sehen uns bestimmt nächstes Jahr wie jedes Jahr wieder beim Ferienprogramm! Aber in der nächsten Zeit wird in Schule und Schulhof wieder der eigentliche Schatz für unsere Kinder „gehoben“: eine gute Bildung. Vielen Dank dafür!

Ach ja, welche Koordinaten hat eigentlich Ihr Zuhause?

Vielen Dank an Sylvia fürs Begleiten.

Rainer Kopf