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Kleine Schweineschule

 

Toben, Streicheln, Backen und Wissenswertes über die Landwirtschaft – die kleine Schweineschule war wieder in Ellhofen zu Gast

Im Rahmen des Kinderferienprogramms holte die Gemeinde Ellhofen wieder Bäuerin Kerstin Gronbach mit ihrer kleinen Schweineschule auf die Wiese hinter dem Rathaus. Schon bei der ersten Gruppe von Kindern im Alter von 8-11 Jahren ist ersichtlich, dass sie viel Spaß am Programm der Landwirtin haben. Ein Großteil ist bereits das zweite Mal dabei. Und auch bei der nächsten Gruppe (der 4- bis 7-Jährigen) gibt es ein paar Wiederholungstäter.

Zunächst erzählt Kerstin Gronbach darüber, wie sie durch Heirat zur Landwirtschaft kam. Doch schnell keimte in ihr der Wunsch, sich darum zu kümmern, dass Kindern nahe gebracht wird, wo die Lebensmittel herkommen. Und so hat sie viel Anschauungsmaterial dabei. Von kleinen Tier-Figürchen, über Obst, Gemüse und Getreide bis zu einem echten Wildschweinfell und –schädel hat sie alles dabei. Mit Hilfe eines Liedes erklärt sie mit viel Freude welche Aufgaben auf einem Bauernhof erledigt werden müssen. Und beim Refrain klatschen die Kinder auch begeistert mit.

Im Anschluss folgt für die kleinen Teilnehmer der aktive Teil. An sieben Stationen können die Kinder puzzeln, Dosen werfen, Knöpfe aus einer Kiste mit Getreide heraussuchen und sich im Gummistiefelweitwurf messen, zusammen mit der Bäuerin dürfen die Kinder für ihre Haustiere kleine Heuballen binden. Zwei Stationen erfreuen sich besonderer Beliebtheit: Zum einen gehen die Kinder natürlich immer wieder zu den vier von Kerstin Gronbach mitgebrachten Schweinen. Die 2 ½ Monate alte Ferkel dürfen gestriegelt, gestreichelt und angefasst werden. Zum Anderen können die Kinder ein kleines Fladenbrot backen. Zunächst müssen sich die Älteren jedoch erst ihre Säckchen Getreide durch ein Lied, ein Kunststück oder einen Witz verdienen. Anschließend ist ein wenig Muskelkraft gefragt. Der Dinkel muss erst mit einer Handmühle gemahlen werden, bevor er mit den anderen Zutaten Öl, Salz und Wasser zu einem Teig geknetet und zu einem Fladen geformt werden kann, um schließlich im Ofen gebacken zu werden. Natürlich lassen sich die Kinder nach der Backzeit das selbstgebackene Brot mit Marmelade, Nutella oder auch pur schmecken.

Die Landwirtin hat sich auch diesmal Unterstützung aus ihrem Dorf in Form von Sonja, Anton und Lea geholt, die gemeinsam mit ihr die Stationen betreuen. Zum Abschluss des erfahrungsreichen Tages spielen die Kinder zusammen mit Bäuerin, Gehilfen und Eltern noch das Spiel „Schweinestall“, wobei sich die kleinen Landwirte noch einmal richtig austoben können, um danach mit einem freudestrahlenden Lächeln nach Hause aufzubrechen.